.single-format-quote .post section blockquote { background: url("img/jobs.jpg") no-repeat scroll 0 0 / cover #273035; border: medium none; margin: 0; padding: 30px 40px; } ?>

Bild: margie / photocase.de

E-Learning Anbieter im Vergleich: So findest Du den richtigen Kurs

Julia Bellinghausen

Man muss nicht alles können, um den Berufseinstieg zu schaffen. Das gilt heute vielleicht noch mehr als früher – aber manche Skills bringen Dich einen entscheidenden Schritt weiter. Online Weiterbildungen sind eine Möglichkeit, sich einen Vorteil zu verschaffen. Welcher E-Learning Anbieter ist der richtige für Dich? Wir haben einige Weiterbildungsanbieter verglichen.

IT-Security-Experten, Cloud-Architekten, Data Scientists: Einige der aktuell gefragtesten Berufe gab es vor 15 Jahren noch gar nicht. Auch heute kann man viele Jobs der Zukunft nicht lernen oder studieren. Wer in diesen Bereichen arbeiten will, muss nicht nur on the job lernen, sondern sich auch permanent fortbilden. Hier kommen Online Weiterbildungen und E-Learning Anbieter gerade recht.

Die Digitalisierung führt dazu, dass Aufgaben anspruchsvoller werden und ständig etwas Neues hinzukommt. So wird es für alle wichtiger, laufend neu dazu zu lernen. Schon Studenten wissen, dass sie für einen guten Job nicht nur einen Abschluss vorweisen müssen, wie unser unicensus kompakt zeigt – 90 Prozent der Studenten bilden sich neben dem Studium weiter.

„Sowohl die Art und Weise von Weiterbildung als auch ihr Selbstverständnis befinden sich in einem Änderungsprozess“, sagt Olaf Kempin, Mitgründer und Co-Geschäftsführer von univativ. „Weiterbildung wird nicht nur als Jobturbo wahrgenommen. Sie ist für viele Menschen ein Teil ihrer persönlichen Entwicklung“. Ob Blended Learning, MOOCs (Massive Open Online Courses) oder mobile Learning – immer mehr und neue E-Learning Anbieter kommen auf den Markt. Hieraus den richtigen Weiterbildungsanbieter zu finden, ist echte Arbeit – die wir euch mit dieser Übersicht ein bisschen leichter machen wollen.

Tipps zur Wahl des richtigen E-Learning Anbieters

Das digitale Lernen ist eine einfache und individuelle Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln – im eigenen Tempo, zu Themen und in Formen, die zu einem passen. Ob informell oder Online Weiterbildung mit Zertifikat: Man findet fast alles. Wer auf eigene Faust online lernen möchte, der findet in unserer Liste der Gratis- und Bezahlkurse unten eine Auswahl an Weiterbildungsanbietern (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Nun habt ihr die Qual der Wahl! Hier ein paar Tipps zur Wahl des richtigen E-Learning Anbieters:

  1. Informationsangebot: Findest Du alles, was Du suchst? Werden vom Anbieter alle wichtigen Informationen offengelegt? Wenn Kursdauer, Lerninhalte oder Kosten nicht klar ersichtlich sind, sollte man vorsichtig sein.
  2. Austausch: Wichtig ist auf Lernplattformen ein Ort, an dem man sich mit anderen Schulungsteilnehmern austauschen kann. Ein reines Selbststudium verlangt ein Höchstmaß an Disziplin.
  3. Testphase: Wenn ein Anbieter eine kostenlose Testphase ermöglicht oder eine Geld-zurück-Garantie anbietet, hat man bei Nichtgefallen kein Geld verloren.

Welcher Anbieter für Dich persönlich der richtige ist, muss jeder für sich selbst entscheiden. Mit unserer Übersicht bieten wir Dir eine Hilfestellung. Wenn Du Erfahrungen mit diesen oder anderen Anbietern gemacht hast, poste sie doch in die Kommentare.

Udemy

Das Angebot bei Udemy reicht von SAP bis Yoga und ist mit über 55.000 Kursen sehr umfangreich. Während bei den anderen Anbietern die Kurse hauptsächlich auf Deutsch ablaufen, ist bei Udemy die Unterrichtssprache überwiegend Englisch. Auf Deutsch finden sich nur ausgesuchte Kurse. Wer damit kein Problem hat, wird im umfangreichen Angebot sicher fündig. Die Kurse kombinieren On-Demand-Videos mit begleitenden Materialien, die sich sowohl auf dem TV-Gerät als auch mobil anschauen lassen.

Screenshot: udemy

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt unkompliziert per E-Mail-Login. Es ist auch möglich, sich mit seinem Google- oder Facebook-Account anzumelden.

Website/Auftritt: Die Website lässt sich optisch sehen und ist übersichtlich, allerdings wechselt die Sprache an einigen Stellen zwischen Deutsch und Englisch hin und her. Die Kursbeschreibungen sind sehr informativ, sodass man keine Katze im Sack kauft. Der Support ist unter anderem per Chat erreichbar – allerdings auch hier auf Englisch. Eine mobile App für iOS und Android erlaubt das Lernen auf Smartphone oder Tablet.

Zeitliche Flexibilität: Feste Termine gibt es bei Udemy nicht.

Zertifikate: Bei Udemy erhält man eine Bescheinigung für den Abschluss eines Kurses. Offizielle Zertifikate gibt es nicht.

Zahlung: Bezahlt wird via PayPal, Sofort Banking oder mit Kreditkarte.

Kosten/Leistung: Die Kosten richten sich nach dem Umfang des jeweiligen Kurses. Einige Weiterbildungen sind kostenlos zu haben, andere liegen im dreistelligen Bereich: Business Englisch auf verschiedenen Levels kostet beispielsweise zwischen 10 und 100 Euro pro Kurs, Einsteigerkurse für Microsoft Office werden ab 10 Euro angeboten. Mit einer 30-Tage Geld-zurück-Garantie kannst Du Kurse testen.

Pluspunkt: Bei Udemy gibt es auch ein Bewertungssystem durch welches User Aufschluss über die Qualität eines Kurses erhalten. Hat man einen Kurs einmal gekauft, kann man nach Angaben des Anbieters lebenslang darauf zugreifen.

Weitere Infos: https://www.udemy.com

Lecturio

Das Angebot bei Lecturio ist umfassend und reicht von Sprachen über Persönlichkeitsentwicklung bis hin zu Software. Besonders sind die Kurse für Studenten, darunter Vorbereitungen auf das Physikum im Medizinstudium und das juristische Staatsexamen. Alle Kurse finden online statt und können kostenlos getestet werden. Die Unterrichtssprachen sind hauptsächlich Deutsch und Englisch, aber auch andere Sprachen sind verfügbar.

Website Lecturio

Screenshot: Lecturio

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt ganz einfach per Login mit E-Mail-Anmeldung. Alternativ kann man sein Facebook- oder XING-Konto verknüpfen.

Website/Auftritt: Die Website und das Kursangebot sind sehr übersichtlich aufgebaut. Rein optisch ist der Auftritt recht nüchtern und klassisch. Wenn Fragen offen bleiben, ist der Support mit zwei Klicks erreichbar. Auch Lecturio bietet iOS- und Android-Apps an.

Zeitliche Flexibilität: Positiv fällt auf, dass die Kurse keine festen Termine haben, sondern fortlaufend begonnen werden können. Das Kursmaterial ist interaktiv und umfangreich. Allerdings wird die Nutzung der Kursmaterialien pro Monat berechnet. Je schneller man den Stoff durcharbeitet, desto günstiger wird es also. Wer sich Zeit lässt, zahlt mehr.

Zertifikate: Bei Lecturio können lediglich Teilnahmebestätigungen ausgestellt werden, der Erwerb von Zertifikaten ist nicht möglich.

Kosten/Leistung: Die Kosten für eine Weiterbildung bei Lecturio hängen vom Umfang des Kurses ab. So kosten Office-Kurse zwischen 2 und 30 Euro monatlich. Für einzelne Nutzergruppen – Examenskandidaten oder Leute, die Software-Entwicklung lernen möchten, gibt es Kurs-Flatrates zwischen 30 und 100 Euro pro Monat. Auch Lecturio bietet eine Geld-Zurück-Garantie bei Nichtgefallen an.

Zahlung: Gezahlt wird per PayPal, Kreditkarte, Lastschrift oder Überweisung.

Pluspunkte gibt es für die Rating-Funktion, die dem Nutzer eine erste Einschätzung des Kurses erlaubt.

Weitere Infos: https://www.lecturio.de

OpenHPI

OpenHPI ist die MOOC Plattform des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts und spezialisiert auf Themen für Informatiker. Das Angebot ist recht umfangreich und reicht von Grundlagen der Informatik und digitalen Technologien, über aktuelle Innovationen der Informatik-Forschung wie z.B. In-Memory Datenmanagement, das semantische Web oder Multicore und Cloud Computing, bis hin zum Erlernen von Programmiersprachen wie Java oder Python. Kurssprachen sind Deutsch und Englisch.

Website open.hpi.de

Screenshot: OpenHPI

Anmeldung: Die Anmeldung auch hier wie üblich per E-Mail und Login.

Website/Auftritt: Die Website ist bunt und übersichtlich, alle Informationen und Kurse lassen sich problemlos finden. Zu allen Kursen gibt es detaillierte Informationen und Begrüßungsvideos der Dozenten. Über die Kursseite kommt man zudem zu einer Online-Community für den Austausch mit anderen Lernenden. Der Support ist per E-Mail erreichbar. Auch hier gibt es Apps für Android und Apple-Geräte.

Zeitliche Flexibilität: Alle Kurse haben festgelegte Termine, nach Ablauf kann man sich aber jederzeit zum Selbststudium anmelden.

Zertifikate: Ein Zeugnis gibt es nur für eine Teilnahme innerhalb der regulären Kurszeiten.

Kosten/Leistung: Bei OpenHPI sind alle Kurse kostenlos. Umfangreiche Lernmaterialien stehen zum Download bereit. Wie erwähnt, werden Fachfremde hier nicht glücklich, aber für Informatiker und Technologie-Begeisterte ist das Angebot sehr ansprechend.

Weitere Infos: https://open.hpi.de

erp4students

erp4students ist ein E-Learning-Angebot der Universität Duisburg-Essen in Kooperation mit SAP University Alliances. Bei erp4students liegt der Fokus vollständig auf SAP. Es gibt Angebote in den Bereichen ERP, BW, CRM, PPS und ABAP, jeweils für verschiedene Levels. Alle Kurse (mit Ausnahme des ERP Customizing Moduls) bereiten auf eine offizielle SAP-Zertifizierung vor. Das Angebot richtet sich ausschließlich an eingeschriebene Studenten. Details zu den Anforderungen an SAP-Experten findet ihr in unserem Interview mit erp4students.

Website erp4students

Screenshot: erp4students

Anmeldung: Die Anmeldung zu Kursen ist nur für Studenten mit einer gültigen Immatrikulationsbescheinigung möglich und vergleichsweise umständlich: Nach einer Online-Anmeldung muss der Anmeldebogen ausgedruckt, unterschrieben und an erp4students gefaxt werden.

Website/Auftritt: Die Webseite wirkt weniger modern, ist aber übersichtlich und zweckmäßig. Über ein Kontaktformular, eine Service-Rufnummer oder per Mail erreicht man den Support bei Fragen.

Zeitliche Flexibilität: Kursbeginn ist jeweils zu fixen Terminen, die Schulungen dauern dreieinhalb Monate und finden zeitlich flexibel und online statt.

Zertifikate: Nach Abschluss eines jeden Kurses (d.h. nachdem alle Fallstudien erfolgreich gelöst wurden), erhält der Teilnehmer ein offizielles Zertifikat der Universität Duisburg-Essen, das den theoretischen und praktischen Umgang mit der jeweiligen SAP-Software bescheinigt. Wer eine SAP-Beraterzertifizierung möchte, muss eine gesonderte Prüfung ablegen, die mit zusätzlichen Kosten verbunden ist.

Zahlung: Zahlungen sind per Überweisung und Kreditkarte möglich.

Kosten/Leistung: Die Kosten für Kurse liegen bei 400 bis 450 Euro. Das klingt viel, ist aber deutlich günstiger als reguläre Preise für zertifizierte SAP-Kurse, die häufig mit mehreren tausend Euro zu Buche schlagen. Video-Tutorials gibt es hier nicht, sondern Skripte, in denen im Wechsel Theorie- und Praxisteile behandelt werden. Großer Pluspunkt ist vor allem, dass den Kursteilnehmern während der kompletten Zeit ein Tutor zur Verfügung steht, der per E-Mail auf individuelle Nachfragen eingeht und bei Problemen helfen kann. Dieser ist auch am Wochenende und in den Semesterferien jederzeit, d.h. 24 Stunden rund um die Uhr erreichbar.

Weitere Infos: http://www.erp4students.de

edX

edX wurde 2012 von den amerikanischen Elite-Universitäten Harvard und MIT ins Leben gerufen, um möglichst vielen Menschen Zugang zu qualitativ hochwertigen Bildungsinhalten zu ermöglichen. Die Plattform bietet kostenlosen Zugriff auf zahlreiche MOOCs von knapp 100 Bildungspartnern weltweit. Fast alle Kurse sind auf Englisch. Wer dessen mächtig ist, findet eine große Bandbreite an Angeboten, von neuesten Forschungsergebnissen bis hin zu Karriere-Tipps für Studenten. Zusätzlich zu den einzelnen MOOCs gibt es kostenpflichtige Zertifikatsprogramme in einzelnen Fachrichtungen, die gefragte Skills für den Job vermitteln.

Screenshot: edx

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt einfach mit einer E-Mailadresse oder mit einem bestehenden Facebook-, Google- oder Microsoft-Account. Zusätzliche Informationen zum eigenen Hintergrund und Interessen sollen den Dialog zwischen Nutzern befördern.

Website/Auftritt: Die Website ist übersichtlich und nutzerfreundlich gestaltet. Kurse sind nach Themengebiet und Bildungsinstitution sortiert und können über eine Stichwortsuche gefunden werden. Kursübersichten enthalten umfangreiche Informationen zum Kursinhalt und Dozenten. Auch Angaben zum zeitlichen Aufwand und nötigen Vorwissen sind auf einen Blick zu finden. Eine App für Android und iOS ermöglicht mobiles Lernen.

Zeitliche Flexibilität: Es gibt Selbstlernkurse mit flexibler Zeiteinteilung als auch terminierte Kurse.

Zertifikate: Zu vielen Kursen sind Zertifikate optional erhältlich. Diese sind kostenpflichtig und liegen meist zwischen 50 und 200 Euro. Für einkommensschwache Teilnehmer gibt es die Möglichkeit, finanzielle Unterstützung für Zertifikatsprüfungen zu beantragen. Es gibt auch ganze Zertifikatsprogramme aus mehreren zusammenhängenden Kursen, die in der Regel mehrere hundert Dollar kosten.

Zahlung: Alle Kurse können kostenlos genutzt werden, nur Zertifikate und Kurse im Professional Certificate Program sind kostenpflichtig. Bezahlt wird mit Kreditkarte oder PayPal.

Weitere Infos: https://www.edx.org/

iTunesU

iTunes U bietet in Zusammenarbeit mit Bildungsinstitutionen in aller Welt kostenlose Bildungsressourcen an. Nach eigenen Angaben umfasst das Angebot über eine Million Vorlesungen, Videos, Bücher, Apps und andere Formate, viele davon von namhaften Institutionen wie Stanford, Yale, dem MIT oder der Oxford University. Die meisten Angebote sind auf Englisch. Wen das nicht stört, erhält Zugang zu einer großen Bandbreite an Ressourcen. Alle Angebote enthalten Rezensionen und detaillierte Inhaltsangaben. Große Einschränkung: Zur Nutzung von iTunes U ist ein iPhone, iPad oder iPod nötig.

Screenshot: iTunesU

Anmeldung: Apple-User nutzen ihre Apple-ID zur Einschreibung in die Kurse. Auf iOS-Geräten ist die App schon standardmäßig vorinstalliert.

Website/Auftritt: iTunes U ist nur mobil nutzbar. Die Plattform ist quasi ein App-Store für Bildungsinhalte, mit zahlreichen Such- und Browse-Funktionen. Das große Angebot ist ein wenig überwältigend und gewöhnungsbedürftig. Empfehlungen sind nach Anwendern, Anbietern, Themengebieten und Formaten sortiert, darüber hinaus gibt es eine Stichwortsuche.

Zeitliche Flexibilität: Die meisten Angebote sind on demand verfügbar.

Zertifikate: Über iTunes U können keine Zertifikate erworben werden, auch wenn man prinzipiell Inhalte ganzer Studiengänge darüber abrufen kann.

Kosten/Leistung: Die Kurse auf iTunes U sind kostenlos.

Weitere Infos: https://itunes.apple.com/de/app/itunes-u/id490217893?mt=8

KEXPA

Ein etwas anderes Weiterbildungsangebot gibt es bei KEXPA. Während die vorgenannten Anbieter überwiegend fachspezifische Kurse anbieten, bietet KEXPA Weiterbildungen und Kurse rund um das Thema Selbstvermarktung an. Ob Feedback zu einem Arbeitszeugnis, ein Selbstlernkurs zu Coaching-Basics oder ein E-Book zur Zukunft der Arbeit: Das Kursangebot ist nicht nur für Studenten interessant, auch Gründer oder Manager werden hier fündig.

Website kexpa

Screenshot: kexpa

Anmeldung: Die Anmeldung erfolgt auch hier bequem per E-Mail-Login.

Website/Auftritt: Die KEXPA-Website ist anwenderfreundlich und ansprechend gestaltet. Der Support ist per E-Mail und telefonisch erreichbar.

Zeitliche Flexibilität: Es gibt aufgrund der Struktur bei KEXPA keine festen Termine.

Zertifikate: Zertifikate gibt es bei KEXPA grundsätzlich nicht.

Zahlung: Bezahlt wird per PayPal, Giropay, per Kreditkarte, Lastschrift oder auf Rechnung.

Kosten/Leistung: Selbstlernkurse sind bereits ab knapp sechs Euro zu haben und E-Books kosten zwischen einem und zehn Euro. Insgesamt ist das Angebot recht umfangreich.

Weitere Infos: https://www.kexpa.de/

Volkshochschule (VHS)

E-Learning ist nicht Dein Ding? Dann probiere doch mal Volkshochschulen, die es in jeder größeren Stadt gibt. Das Angebot variiert von Standort zu Standort, von Tanz und Gesang über Kreatives bis hin zu Sprachen ist alles dabei. Allerdings sind Kurse an der Volkshochschule grundsätzlich Präsenzkurse. Wer gerne in der Gruppe lernt und den schulähnlichen Ablauf mag, ist in VHS-Kursen gut aufgehoben. Dafür bietet diese Lernform weniger zeitliche Flexibilität für den Einzelnen.

Website Volkshochschule

Screenshot: volkshochschule.de

Anmeldung: Die Kurse werden online, telefonisch oder direkt vor Ort gebucht.

Website/Auftritt: Jede Volkshochschule hat ihre eigene Website, die sich teilweise stark von anderen unterscheidet. Das jeweilige Kursangebot ist allerdings überall problemlos zu finden.

Zeitliche Flexibilität: Die Kurse starten zu fixen Terminen und es gibt feste Daten und Uhrzeiten, zu denen die Teilnehmer sich in den Kursräumen einfinden müssen. In der Regel liegen die Termine so, dass auch Berufstätige teilnehmen können, alternativ gibt es auch Kurse an den Wochenenden.

Zertifikate: Das Teilnahme-Zertifikat ist in der Gebühr enthalten und wird am Ende des Kurses ausgestellt.

Zahlung: Gezahlt wird per Lastschrift.

Kosten/Leistung: Die Kosten der Kurse variieren stark und richten sich nach dem Umfang des jeweiligen Angebotes. Alle Lernmaterialien sowie Skripte werden gestellt und sind in der Kursgebühr enthalten. Es gibt zum Beispiel eine Vielzahl von Sprachkursen und auch verschiedene Lernangebote zu Microsoft Office. Die Kosten liegen üblicherweise im dreistelligen Bereich.

Weitere Infos: https://www.volkshochschule.de

E-Learning Anbieter oder klassischer Unterricht – auf den Weiterbildungsanbieter kommt es an

Wer sich für einen außeruniversitären Kurs entscheidet, merkt schnell, wie umfangreich das Angebot ist. Ob Mobile Learning, Massive Open Online Courses (MOOCs), Blended Learning oder eine klassische Präsenzveranstaltung – eine Grundsatzentscheidung ist die Frage, ob man eher der Typ fürs E-Learning ist, oder ob ein Präsenzkurs gemeinsam mit anderen Teilnehmern die richtige Variante ist. Eine Schulung parallel zum Studium erfordert ohnehin schon Einiges an Disziplin, ein Kurs mit Präsenzzeiten gleich noch etwas mehr. Bei Online-Kursen ist man deutlich flexibler, was Ort und Zeit des Kurses betrifft.

Anmerkung: Wir haben Iversity und Open Course World aus der Übersicht genommen, weil das Kursangebot beider Anbieter mittlerweile sehr klein ist.

Julia Bellinghausen

Julia Bellinghausen hat Philosophie, Literatur- und Kommunikationswissenschaft studiert. Als Redakteurin für das univativ Journal ist sie immer auf der Suche nach neuen Geschichten rund um die Themen Studium, Berufseinstieg und Arbeitswelt.

5 Kommentare zu “E-Learning Anbieter im Vergleich: So findest Du den richtigen Kurs”

  1. Beat Bucher sagt:

    Iversity hat Konkurs angemeldet und Udemy hat das Preismodell angepasst (von 20 bis 50 Euro oder Dollar)

    1. Verena Berghof Verena Berghof sagt:

      Danke für den Hinweis. Wir werden den Beitrag entsprechend aktualisieren.

  2. Leo Molatore sagt:

    Wer in dieser interessanten Auflistung noch fehlt: Der dt. Videolearning-Anbieter Pink University. Unsere Firma ist Pionier auf diesem Gebiet, wurde bereits mehrfach für die Inhalte ausgezeichnet und hat sich auf klassische Weiterbildungsthemen für die Personalentwicklung und Individualproduktionen spezialisiert. Für Studenten sind aber auch viele interessante Inhalte dabei: Zeitmanagement, Bewerbungstraining, Einstieg in die Führungsrolle etc.
    Weitere Infos zu den Inhalten gibt es hier: http://www.pinkuniversity.de/wbt.
    Beste Grüße aus München!
    Leo Molatore, Pink University

  3. Jan Mark sagt:

    Sehr informativer Artikel, danke!

    1. Julia Bellinghausen Julia Bellinghausen sagt:

      Sehr gerne! Hoffentlich war ein passender Anbieter für Dich dabei. 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

error: Dieser Inhalt ist geschützt!