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Bild: anely / photocase.de

Studentenjobs in Hamburg: Leben, Lernen und Arbeiten an der Elbe

Verena Berghof

Die Musical-, Speicher- und Hansestadt Hamburg punktet mit hoher Lebensqualität. Wer eine der zahlreichen Unis besucht, findet auch gute Studentenjobs in Hamburg.

Studentenjobs in Hamburg: Schifffahrt, Luftfahrt und Gaming-Branche locken

In Hamburg ist die Logistikbranche mit Zugang zur Nord- und Ostsee stark ausgeprägt und bietet jede Menge Arbeitsplätze. Um Spezialisten für die maritime Wirtschaft auszubilden, gibt es unter anderem an der TU Hamburg-Harburg den Studiengang Schiffbau. Aus der Luftfahrtbranche trifft man Airbus und die Lufthansa Technik, die zu den größten Arbeitgebern der Stadt gehören. In diesen Bereichen finden sich auch zahlreiche Studentenjobs in Hamburg.

Der Hamburger Hafen hat aber wenig mit der nostalgischen Seefahrt-Romantik von ehedem gemeinsam. Die Stadt gilt als Vorreiter bei der Digitalisierung des Städtischen Lebens – so das Ergebnis der Studie „Hamburg auf dem Weg zur Smart City” des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI). So ist der Hafen heute App-gesteuert und intelligente Straßenbeleuchtung soll Energieverbrauch und Lichtverschmutzung senken. Auch ein neuer digitaler Wirtschaftszweig ist inzwischen namhaft vertreten: Aus der Gaming-Branche finden sich mit Bigpoint, Goodgames Studios und Innogames bekannte Arbeitgeber in der Stadt.

Arbeiten in Hamburg: Ingenieure, Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker sind gefragt

Hamburg zählt ganze 19 Hochschulen, neun davon in privater Trägerschaft. Rund die Hälfte der Studenten sind in wirtschaftswissenschaftlichen Fächern eingeschrieben. Das kommt Unternehmen gelegen, denn der Bedarf an Wirtschaftswissenschaftlern und Ingenieuren ist sehr hoch. Anders sieht es im IT-Umfeld aus. Hier fehlt es der Hansestadt an Nachwuchs, sowohl bei Softwareentwicklern als auch bei Wirtschaftsinformatikern oder IT-Projektmanagern. Für junge IT-Fachkräfte, die sich hier niederlassen möchten, ist das eine gute Nachricht. Sie finden attraktive Arbeit in Hamburg.

Leben und Kultur in Hamburg

Unabhängig vom Jobmarkt ist Hamburg ein überaus angenehmer Ort zum Leben und Flanieren, zumindest aus Sicht vieler Bundesbürger. Das „Venedig des Nordens“ kommt in einem Ranking des Handelsblatts auf Platz drei der beliebtesten deutschen Städte. Auch nach Feierabend gibt es für neue und alte Hamburger viel zu erleben. Nach einem Besuch auf der Reeperbahn im bekannten Ausgeh- und Rotlichtviertel St. Pauli, bietet sich anschließend ab 5 Uhr ein sonntägliches Katerfrühstück auf dem Fischmarkt an. Wer lieber in Ruhe einen Cocktail und ein frisches Astra- oder Ratsherren-Bier genießen will, kann das sehr gut im Schanzenviertel tun. Hier reihen sich individuelle, kleine Kneipen, Restaurants und Bars aneinander. Auch auf dem Hamburger Berg, einer Seitenstraße der Reeperbahn, und rund um die Paul-Roosen-Straße lässt es sich gut auf einen oder zwei Absacker vorbeischauen.

Ein echtes Highlight für das kulturelle Leben der Stadt war die Eröffnung der Elbphilharmonie Anfang des Jahres. Wer sie von innen sehen will, braucht aber Glück und Weitsicht: Veranstaltungen sind auf Monate ausverkauft. Mit Alster und Elbe besitzt Hamburg gleich zwei Flüsse, an deren Ufern man die Seele baumeln lassen kann. Die Strandperle am Elbstrand ist ein besonders schönes Fleckchen. Wer nicht ganz so weit laufen, aber dennoch das Beach-Feeling genießen will, besucht Strand Pauli. Die Strandbar befindet sich nahe des Fischmarkts mit unverwechselbarem Blick auf den Hamburger Hafen.

Naturliebhaber finden zwischen Congress Center und Millerntor Hamburgs ein Kleinod: die Parkanlage „Planten un Blomen“, voll mit Themengärten, Freilichtkinos, einer Eisbahn im Winter und vielem mehr. In den Sommermonaten (ab 1. Mai) finden jeden Abend die berühmten Wasserspiele am Parksee statt – ein Wasser-Spektakel mit Licht und Musik, dessen Tradition auf 1938 zurückgeht.

Action für Spielkinder und Familien

Auch Familien – und Spielkindern – wird eine reichliche Auswahl geboten, so zum Beispiel das Jumphouse in Hamburg-Stellingen und das Miniatur Wunderland in der Speicherstadt. Außerdem gibt es besonders nachwuchsfreundliche Angebote wie Kindercafés und Kinderläden in der Stadt.

Wer nach viel Action sucht, findet diese auf dem Wasser beim Segeln auf der Alster oder auf den zahlreichen Festen, so zum Beispiel auf dem Hamburger DOM. Hierbei handelt es sich nicht um ein Gebetshaus, sondern um Hamburgs größte Kirmes. Generell hat Hamburg eine ausgeprägte Festkultur – vom Hafengeburtstag über das Alstervergnügen bis hin zu Hamburgs wunderschönen Weihnachtsmärkten.

Stil hat Hamburg natürlich auch. Die vielen schönen Läden im Schanzen- und im Karoviertel erfreuen das Herz von Shopping-Fans mit einer großen Auswahl an außergewöhnlichen Fundstücken. Auch andere Stadtteile wie Ottensen haben ansprechende Einkaufsmöglichkeiten zu bieten. Auf dem Neuen Wall bei Chanel und Co. ist dann eher budgetfreundliches Fenstergucken angesagt. Die Mönckebergstraße zwischen dem Hamburger Hauptbahnhof und dem Rathaus wartet mit den Innenstadt-typischen Ladenketten auf. Auf der Jagd nach klassischen Hamburger Souvenirs wird man hier oder aber an den Landungsbrücken am Ufer der Elbe fündig.

Hamburgs Wohnviertel, Mietpreise und Infrastruktur

Hamburg ist ein teures Pflaster. Der durchschnittliche Mietpreis in Hamburg liegt bei 12,48 Euro pro Quadratmeter (8/2017). In der Mietmap finden sich die Mietpreise für eine 70qm-Wohnung nach Haltestelle.

 


Miet-Map Hamburg

 

Verhältnismäßig günstigen Wohnraum findet man in Barmbek, Wandsbek, Billstedt oder Lokstedt. Wer auf Altbauten in Jugendstil-Manier der Jahrhundertwende steht, sollte sich in Eimsbüttel, Winterhude und Eppendorf umschauen, muss aber mit höheren Preisen rechnen. Dabei gilt als Faustregel: Die rechts der Alster gelegenen Stadtviertel sind preislich wesentlich günstiger als die links der Alster. Studentisch hip geht es in der Sternschanze und im Karoviertel zu. Das entsprechende Kontrastprogramm bilden schicke Villen mit Elbblick in Blankenese. Alternativ dazu, also gehoben aber nicht ganz so teuer, kann man sich in Altona und Ottensen niederlassen.

Typisch für eine deutsche Metropole verfügt Hamburg über eine gute Infrastruktur. Neben Bus und U- sowie S-Bahn sind der eigene Flughafen, die Fernbahnhöfe Dammtor, Altona und der Hauptbahnhof und die A7 zu nennen. Innerhalb der Innenstadt sind aber auch viele Hotspots zu Fuß und mit dem Rad erreichbar. Außerdem ist man über die A24 schnell in Berlin. Der derzeitige Ausbau der A20 verbindet die Küsten zwischen den Niederlanden und Polen. Und in Zukunft (voraussichtlich ab 2024) wird Hamburg über die Feste Fehmarnbeltquerung näher an die skandinavischen Länder rücken. Dann wird der knapp 18 km lange Tunnel Deutschland mit Dänemark verbinden.

Regionale Jobsuche: Mehr Städte im Visier

Hamburg ist Dir zu regnerisch? Kein Problem! Wir haben auch Tipps zu Berlin, München, Frankfurt und Köln. Oder Darmstadt, Karlsruhe und Nürnberg. Eine Übersicht über unseren Städtecheck findest Du hier. Wenn du auf dem Laufenden bleiben möchtest, dann abonniere doch einfach unseren Newsletter und du erhälst den nächsten Städtecheck direkt in dein Postfach.

Verena Berghof

Verena Berghof ist diplomierte Online-Journalistin und Kommunikationsberaterin. In der univativ-Redaktion kümmert sie sich primär um Themenplanung, Schlussredaktion und die Social Media Präsenzen des univativ Journals.

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