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Aus der Praxis – Neues aus der Arbeitswelt

Unsere Arbeitswelt verändert sich ständig – der klassische Arbeitsplatz weicht Co-Working Spaces, der Nine-to-five-Job der Vertrauensarbeitszeit. Und wer den Luxus hat, gönnt sich auch gleich einen Sabbatical. Spannende Ausblicke in die Arbeit(smodelle) der Zukunft, Ausschnitte aus der zunehmenden Vielfalt und Berufspraxis attraktiver IT-Jobs und das Konzept der Projektarbeit in einem flexiblen Arbeitsmarkt haben wir hier zusammengefasst.

univativ Gesicht: Oliver Hartl, Account- und Projektmanager

Aktionslogo für das univativ Firmenjubiläum mit dem Text "20 Jahre" und Konfetti

Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzer Glitzer: univativ feiert im Jahr 2018 sein 20-jähriges Firmenjubiläum.

Oliver Hartl ist ein echtes Urgestein bei univativ – feiert er doch in diesem Jahr bereits sein 12-jähriges Jubiläum als univativ‘ler. Deshalb darf er bei unserer neuen Interviewreihe „univativ Gesichter“ auch nicht fehlen. Hier erzählen verschiedene Protagonisten anlässlich des 20-jährigen Geburtstages von univativ aus ihrer persönlichen Perspektive über unsere Firmengeschichte und plaudern aus dem Nähkästchen. Wir haben mit Olli über seinen beruflichen Werdegang gesprochen, was univativ für ihn ausmacht und was es mit der Talentsuche unter Wasser auf sich hat.

 

Olli, wie bist Du zu univativ gekommen und was ist Deine aktuelle Position?

Ich bin Account- und Projektmanager am Standort Essen und gehöre hier tatsächlich schon zum „alten Eisen“ – bei fast zwölf Jahren Betriebszugehörigkeit. Mein Einstieg hier war wohl vergleichsweise ungewöhnlich. Ich hatte bereits eine Festanstellung als Presales Agent eines Helpdesks, als mich die Arbeitsagentur anrief und mir eine Teamleiterstelle anbot. Zunächst war ich überrascht, aber ich habe mich dann beworben. Nach dem ersten Gespräch mit der damaligen Regionalleitung hatte ich noch ein zweites Gespräch mit einem der Geschäftsführer. Dann startete ich für univativ in einem Kundenprojekt, wo ich ein Helpdesk mit einem Team von fünf Vollzeitmitarbeitern und sechs Studenten leitete. Nach etwas mehr als einem Jahr ergab sich dann über den guten Kontakt zur Regionalleitung die Möglichkeit, auf eine interne Stelle zu wechseln. So wurde ich bei univativ im Jahr 2007 Account- und Projektmanager (APM) in Düsseldorf. Diese Funktion habe ich bis heute, nur dass ich zwischenzeitlich in das Essener Büro gewechselt bin.

Wie war univativ beim Start, was hat sich bis heute verändert?

Vor zwölf Jahren war univativ im Vergleich zu heute wirklich noch klein! Man arbeitete sehr nah mit der Geschäftsführung zusammen und kannte wirklich alle Kolleginnen und Kollegen persönlich. Mittlerweile sind wir dafür einfach zu sehr gewachsen – ein Luxusproblem, wenn Du mich fragst! Nein, Spaß beiseite – der Standort in Düsseldorf wurde 2005 gegründet. Seit ich dort 2007 als einziger APM angefangen habe, konnte ich den Aufbau der Region Rhein-Ruhr miterleben und auch selbst mitgestalten. Heute sind wir im Account Management zu sechst und auch die Kunden sind mitgewachsen vom kleinen und mittelständischen Unternehmen hin zum internationalen Konzern. Das ist eine tolle Entwicklung, wenn man so zurückblickt.

Was macht univativ für Dich aus?

Der faire Umgang miteinander steht an erster Stelle – das habe ich auch schon anders erlebt. Und diese Fairness gilt für Projektmitarbeiter und Kunden gleichermaßen.

Warum bist Du schon so lange bei univativ?

Unsere Unternehmenskultur gefällt mir gut. Ich konnte das Unternehmen mitprägen und eigene Ideen einbringen und auch umsetzen. Das zeugt von Vertrauen. Ein Geschäftsführer nannte mich auf einer Weihnachtsfeier mal „eine der tragenden Säulen von univativ“ – das geht schon runter wie Öl, muss ich zugeben. Ich bin stolz darauf, dass meine Leistung hier gesehen wird und fühle mich sehr wohl. Die Balance aus Entscheidungsfreiheit und Verantwortung ist für mich genau richtig. Davon abgesehen ist auch mein Arbeitsalltag sehr abwechslungsreich – in der Zusammenarbeit mit Kunden erhalte ich Einblicke in unterschiedliche Branchen und Unternehmensbereiche, z.B. die Produktion in einer Druckerei, Gießerei, oder von Flugsimulatoren. Und man begleitet Menschen sehr lange auf ihrem beruflichen Weg, teilweise vom Studenten durch das ganze Studium hindurch bis zum ersten Vollzeitjob. Auch so eine Entwicklung mitzuerleben motiviert.

Was war Dein ungewöhnlichstes Erlebnis bei univativ?

Wir haben über viele Jahre einen Helpdesk in Frankreich betreut und brauchten kurzfristig einen neuen Mitarbeiter: Da bin ich kurzerhand in aller Frühe losgefahren, habe den Kandidaten eingesammelt, um gemeinsam zum Vorstellungsgespräch nach Frankreich zu fahren, und am selben Tag wieder zurück. Das Projekt konnte dann zum Glück erfolgreich besetzt werden. Ein Kunde hat sich auch mal darüber amüsiert, dass wir ihm einen gelernten Metzger vorgeschlagen haben, der dann in die IT gewechselt ist. Es kam dann tatsächlich zum Projekteinsatz und beim Kunden trug der Kollege fortan den Spitznamen „the Butcher“.

Zwei Taucher unter Wasser mit univativ Frisbees in der Hand

Account- und Projektmanager Oliver Hartl lässt nichts unversucht: Hier bei der Talentsuche unter Wasser an der Costa Brava.

Was glaubst Du ist der Grund für 20 Jahre Erfolg von univativ?

Ich denke das Erfolgsrezept liegt darin, einen echten Mehrwert für den eingesetzten Mitarbeiter als auch für den Kunden zu schaffen. Dazu zählt die Fairness gegenüber unseren Mitarbeitern. Dass wir beispielsweise marktübliche Gehälter zahlen, entgegen des negativen Dienstleister-Images. Und wer fair behandelt wird, bleibt auch gerne länger bei uns.

Welche Herausforderungen und Chancen siehst Du für univativ in der Zukunft?

Eine Herausforderung wird es sein, unser Wachstum so zu gestalten, dass wir auch den ursprünglichen Spirit von univativ weiterhin beibehalten. Zudem ist das Thema Auslandsexpansion sicher eine spannende Chance für uns.

Was wünschst Du univativ zum Jubiläum?

Auch weiterhin interessante Kandidaten für uns zu begeistern, auch als Dienstleister weiterhin ein cooler Arbeitgeber zu sein!

Vielen Dank für das Gespräch, Olli!

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