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Bild: Marc Walter / photocase.com

Assessment Center Aufgaben – mit der richtigen Vorbereitung klappt’s

Redaktion

Assessment Center Aufgaben sind eine Hürde, die Bewerber längst nicht mehr nur bei namhaften Arbeitgebern nehmen müssen. Was man im Vorfeld zur Vorbereitung tun kann, um für das Wichtigste gewappnet zu sein, erklärt Assessment-Center-Expertin Sabrina Müller von univativ. Außerdem haben wir ein PDF mit Assessment Center Aufgaben Tipps zum Download für eine optimale Vorbereitung zusammengestellt.

Sabrina, wie wichtig ist es für die Jobsuche oder den Berufseinstieg, sich auf ein mögliches Assessment Center im Auswahlverfahren vorzubereiten?

 Da mittlerweile sehr viele Unternehmen Assessment Center (AC) in ihren Bewerbungsprozess integriert haben, ist es nur zu empfehlen, sich darauf gründlich vorzubereiten und so die eigenen Jobchancen zu erhöhen. Die Vorbereitung auf Assessment Center Aufgaben ist auch ohne konkreten Anlass eine gute Gelegenheit, die Herangehensweisen an Problemstellungen und die eigene Wirkung auf andere zu reflektieren und sich bei einem Training dazu Feedback einzuholen. Viele Dinge kann man ganz einfach durch Übung verbessern und sich mit etwas Hilfestellung erarbeiten, sodass sich die Vorbereitung definitiv bezahlt macht und die eigene Leistung im AC dann gut abrufbar ist.

Warum gibt es Assessment Center überhaupt, welchen Mehrwert hat das Unternehmen davon?

Häufig ist das AC im Bewerbungsprozess nach der Vorauswahl von Kandidaten angesiedelt und dient dazu, eine finale Entscheidung zu treffen. Für Personaler ist ein Assessment Center eine großartige Chance, die Bewerber nicht nur individuell, sondern auch innerhalb einer Gruppe zu erleben. Durch die vielseitigen Aufgabenstellungen, die man kreativ anpassen kann, ist es auch möglich, die Voraussetzungen für eine Stelle noch genauer zu prüfen. Auch der „Fit“ in die Unternehmenskultur spielt eine große Rolle. Während der Übungen lässt sich für die Personaler besser beurteilen, ob jemand auch die Unternehmenswerte widerspiegelt. Generell denke ich, dass Assessment Center auch zukünftig fester Bestandteil von Auswahlverfahren, gerade für Einstiegspositionen, sein werden, da man auf diese Weise am meisten über den Bewerber erfährt.

Assessment-Center-Expertin Sabrina Müller ist Personalreferentin bei univativ am Standort Essen und betreut im Rahmen der univativ academy das Assessment-Center-Training in der Region Rhein-Ruhr.

Welche unterschiedlichen Arten von Assessment Centern gibt es?

Grundsätzlich gibt es Assessment Center im Rahmen der Bewerberauswahl und auch der Führungskräfteentwicklung innerhalb eines Unternehmens. Das heißt also, dass man auch im späteren Berufsleben durchaus noch einmal solch einen Prozess durchlaufen könnte, falls er im Rahmen der Führungskräfteentwicklung vorgesehen ist. In der Regel wird man als Absolvent auf ein Assessment Center stoßen, da es häufig für Einstiegspositionen mit langfristiger Entwicklungsperspektive, wie etwa Traineeprogramme, genutzt wird. Zudem können Assessment Center ein- oder mehrtägig abgehalten werden. Dies hängt meistens von der zu besetzenden Zielstelle ab und davon, wie viel Kosten und Kapazitäten das Unternehmen für die Bewerberauswahl investieren möchte.

Welche Tipps sollte man sich für ein Assessment Center zu Herzen nehmen?

Der beste Tipp für ein Assessment Center ist, authentisch zu sein und sich nicht zu verstellen. Viele machen den Fehler sich zu sehr darauf zu konzentrieren, den Erwartungen der Personaler zu entsprechen. Außerdem ist es wichtig, sich gründlich über das Unternehmen zu informieren und sich ein paar Fragen zu überlegen, die man bezüglich des Unternehmens und der geplanten Stelle hat. Ein weiterer Tipp ist, vorher ausreichend Schlaf zu bekommen sowie offen, neugierig und kontaktfreudig in das Assessment Center zu starten.

Wie sieht die optimale Vorbereitung auf Assessment Center Aufgaben aus?

Die optimale Vorbereitung gibt es meiner Meinung nach nicht, da der Bewerber letztendlich nie genau wissen kann, was auf ihn zukommt. Um eine gewisse Lockerheit und Offenheit zu bewahren, sollte man sich nicht in zu hohem Maße vorbereiten bzw. zu verbissen an die Sache herangehen. Wichtig für die Vorbereitung ist allerdings, sich noch einmal sehr gut über das Unternehmen zu informieren und über die Stelle, auf die man sich beworben hat. Zur Vorbereitung empfehle ich auch, sich einmal darüber Gedanken zu machen, warum genau man dort arbeiten möchte und welche Hard und Soft Skills man selbst mit in das Unternehmen bringt. Selbstreflexion unterstützt ein selbstbewusstes Auftreten und gibt Sicherheit.
Um sich möglichst optimal auf ein Assessment Center vorzubereiten, durchläuft man am besten ein Training, wie wir es in der univativ academy anbieten. Eine Live-Simulation vermittelt einem den besten Eindruck von der zu erwartenden Situation und man erhält ein fachliches sowie neutrales Feedback. Diese Einschätzung kann man dann gezielt nutzen und sich besser auf ein reales Assessment Center vorbereiten. Wie bereits erwähnt, sollte man es insgesamt dennoch nicht übertreiben, da z.B. das Auswendiglernen von Übungen nicht zielführend ist. Zuviel Druck sorgt für Verunsicherung beim eigentlichen Assessment Center.

Worauf achten Personaler bei einem Assessment Center?

Personaler achten neben den Hard Facts, also der fachlichen Qualifikation, vor allem auf Soft Skills und Verhaltensweisen in den einzelnen Individual- und Gruppenübungen. Es kommt also immer auf das Zusammenspiel von Fach- und Sozialkompetenz an. Kriterien, auf die Personaler achten, sind zum Beispiel Team- und Kommunikationsfähigkeit, Zeitmanagement und analytische Fähigkeiten. Die genauen Kriterien hängen immer von der Stelle und den damit verbundenen Voraussetzungen sowie der Unternehmenskultur ab.

Wie löse ich klassische Aufgaben wie z.B. die Gruppendiskussion?

Ein ganz zentraler Punkt beim Lösen dieser Aufgaben ist, dass der Bewerber das Assessment Center nicht als Theaterbühne betrachtet, sondern sich authentisch präsentiert und seine Stärken betont. Speziell bei Gruppenübungen sollte man allerdings grundsätzlich auf eine gewisse Kooperationsfähigkeit achten, um das Team voranzutreiben. Wer sich extrem egoistisch oder auch sehr schüchtern und zurückhaltend präsentiert, hat meist eher schlechte Karten.

Was lernt man in im Assessment Center Training der univativ academy?

Wir führen unser Training sowohl intern mit Interessenten aus dem univativ Talentpool als auch extern in Kooperation mit Universitäten und Hochschulen durch. Der Workshop ist auf eine Teilnehmerzahl von 10 bis 12 Teilnehmern ausgelegt und dauert inklusive Pausen ungefähr fünf Stunden. In unserem Training bekommen die Teilnehmer sowohl Einzel- als auch Gruppenaufgaben, die alle sehr praxisorientiert sind. Alle Übungen zielen darauf ab, dass die Teilnehmer auf spielerische Art und Weise Problemstellungen lösen. Während des Workshops beobachten mehrere univativ Coaches die Teilnehmer und stellen am Ende ein umfassendes, individuelles Feedback zusammen, das jeder Teilnehmer mit nach Hause nehmen kann.

Was zeichnet die Schulung aus?

Bei uns erhalten die Teilnehmer Eindrücke zum Hintergrund eines Assessment Centers und ein umfassendes Feedback zu ihrer Leistung. So helfen wir jedem individuell, die eigenen Stärken noch selbstbewusster herauszustellen. Außerdem können die Teilnehmer unser Feedback natürlich auch im Alltag oder beispielsweise in einem univativ-Projekt umsetzen. Da unser Training für die Teilnehmer zudem kostenlos ist, ist es vor allem für Studierende eine super Möglichkeit, in das Thema hinein zu schnuppern.

 

Hier geht’s zum PDF-Download: Assessment Center Aufgaben und Tipps

Redaktion

Die univativ Redaktion gewährt Einblicke hinter die Kulissen von univativ-Mitarbeitern, Studenten, Absolventen und Unternehmen. Das Redaktionsteam freut sich immer über Neuigkeiten, Anregungen, Lob und Kritik.

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