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Leben in Frankfurt - Quelle: kleinod analog / photocase.de

Mainhattan: Arbeiten und leben in Frankfurt

Redaktion

Leben in Frankfurt: Anzugträger bevölkern Mainhattan, teure Autos kreuzen die Straßen und Luxusboutiquen bestimmen die Shoppingmeile. Vielen Vorurteilen zum Trotz geht es in Frankfurt aber herzlich und urig zu. Besonders die Gegensätze machen die Stadt am Main mit ihren rund 700.000 Einwohnern sowohl zum Leben als auch zum Arbeiten so spannend.

Einige Frankfurter Besonderheiten sollte man auf dem Schirm haben: Neben kulinarischen Spezialitäten wie dem Handkäs‘ mit Musik und der Grünen Soße, ist besonders das Stöffche, der Apfelwein, sehr beliebt. Natürlich originalgetreu im Bembel serviert und aus dem Gerippten getrunken. Zwischen Weltstadtflair und traditioneller Gemütlichkeit liegen in Frankfurt oft nur ein paar Schritte. Denn auch wenn die Finanzmetropole ihrem Großstadt-Image gerecht wird, vereint sie Yuppies charmant mit hessischen Originalen.

Mehr als nur Finanz- und Messestadt

Bekannt ist die Stadt unter anderem als Gastgeber vieler international bedeutender Messen. Dazu gehören zum Beispiel die Buchmesse, die Ambiente oder die IAA, die in einer der ältesten Messestädte der Welt lange Tradition haben. In Bezug auf die Größe des Messegeländes liegt Frankfurt weltweit sogar auf Platz 3.

Als Mittelpunkt der dynamischen Wirtschaftsregion Frankfurt-Rhein-Main gehört Frankfurt zu den führenden europäischen Unternehmensstandorten. Die zentrale Lage, die exzellente Infrastruktur mit einem der größten Flughäfen der Welt, die Konzentration zukunftsorientierter Unternehmen und ihre Internationalität geben der Stadt eine Spitzenstellung im europäischen Vergleich.

Arbeiten in Frankfurt

Als Sitz der Europäischen Zentralbank sowie vielen weiteren nationalen und internationalen Banken, u.a. der Deutschen Bundesbank, ist die Stadt geld- und währungspolitisch von internationaler Bedeutung. Studenten und Absolventen aus dem Bereich BWL sowie Finance & Controlling sind dementsprechend immer sehr gefragt. Neben der Finanzbranche sind aber auch andere attraktive Branchen wie die IT-und Telekommunikationsbranche, Luftfahrt und Verkehr, Pharma, Logistik und Industrie in Frankfurt ansässig. Zu wichtigen Arbeitgebern der Stadt gehören beispielsweise die Deutsche Lufthansa, Fraport, Deutsche Bahn, Deutsche Telekom, Siemens AG und Sanofi. Gesucht werden hier vor allem ITler, Junior IT Consultants und Wirtschaftsinformatiker sowie –Wissenschaftler mit einer starken IT-Affinität. Der Industriepark Höchst, einer der größten Chemie- und Pharmastandorte Europas, bietet Studenten, Absolventen und Young Professionals aus den verschiedensten Bereichen ein attraktives und breites Jobangebot. Egal, ob Studentenjob oder Vollzeitstelle – qualifizierte Fachkräfte finden im Großraum Frankfurt einen spannenden Arbeitsmarkt vor.

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Universitäten und Fachhochschulen

Aber nicht nur für Berufseinsteiger und Young Professionals ist Frankfurt am Main reizvoll. Auch für Studenten hat die Stadt viel zu bieten. Mit rund 45.000 Studierenden ist die Goethe-Universität Frankfurt die größte Hochschule Hessens, die sich mit insgesamt vier Standorten und dem Universitätsklinikum längst zu einer Spitzen-Universität entwickelt hat. Das Studienangebot ist vielfältig und reicht von Jura über Wirtschaftswissenschaften und Informatik, Biochemie, Medizin bis hin zu Sprach- und Kulturwissenschaften.

Die Fachhochschule gehört mit ihren ca. 13.000 Studenten zu den führenden Hochschulen des Landes. Zudem buhlen private Hochschulen wie die Frankfurt School of Finance and Management um die Gunst der Lernwilligen. Auch Frankfurts Kunsthochschulen genießen einen exzellenten Ruf und bieten insbesondere den kreativen Köpfen ihren gestalterischen Freiraum.

Leben in Frankfurt: Hibbdebach und Dribbdebach

Das Leben in Frankfurt ist zuerst einmal multikulturell. In der Metropole am Main leben etwa 180 Nationen friedlich zusammen, fast ein Drittel hat keinen deutschen Pass. Allen voran ist das Bahnhofsviertel einer der buntesten Stadteile Frankfurts und hat sich längst vom Problembezirk zum Szeneviertel entwickelt. Unter Studenten sind besonders die Stadtteile Bockenheim, Gallus, Nordend, sowie Alt-Sachsenhausen, das Viertel mit Ballermann-Flair, sehr beliebt. Sie bieten in Bezug auf die Wohnungs- oder WG-Suche in Frankfurt eine gute Balance aus (gerade noch) bezahlbaren Mieten und Innenstadt-Nähe. Insbesondere das Nordend und Bornheim gelten zudem als Paradebeispiele für Familienfreundlichkeit.

Günstiger wohnt man in den Vororten rund um Frankfurt oder man hat Glück und ergattert eine Bleibe in den hiesigen Studentenwohnheimen. Eindrucksvoll Altbauten und riesige Villen auf parkähnlichen Anwesen finden sich vor allem in Sachsenhausen und im Westend. Durch die hohe Arbeitsplatzdichte und ein recht hohes Durchschnittseinkommen ist Frankfurt eine attraktive Stadt mit einer entsprechenden Wohnungsnachfrage. Das treibt die Mieten in die Höhe – aktuell liegt Frankfurt bei den landesweiten Mietpreisen mit 13,37 Euro/qm² auf Platz zwei. Die Miet-Map von Immobilienscout 24 zeigt euch, was ihr wo für eine Zweizimmerwohnung hinlegen müsst.

Zügig von A nach B

Täglich pendeln ca. 300.000 Arbeitnehmer in die Stadt, in der über 44.000 Unternehmen ansässig sind. Durch die Lage im Zentrum Europas und in der Mitte Deutschlands ist Frankfurt ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und für Reisende ausgesprochen günstig zu erreichen. Hier befinden sich Europas zweitgrößter Flughafen sowie der Hauptbahnhof als wichtigste deutsche Verkehrsdrehscheibe im Zugverkehr. Täglich passieren 450.000 Reisende aus dem In- und Ausland den Hauptbahnhof auf ihrer Reise von oder nach Frankfurt.

Der RMV, einer der größten Verkehrsverbunde der Welt, verbindet Frankfurts Innenstadt mittels S-Bahnlinien mit dem Rhein-Main-Gebiet und nahegelegenen Städten wie Wiesbaden, Mainz, Darmstadt und Hanau. Ein dichtes Netz an U-Bahn- sowie Tram- und Buslinien verbindet die einzelnen Stadtteile miteinander und sorgt dafür, dass die Innenstadt in wenigen Minuten durchquert ist.

Shopping und Sightseeing

Mit seinen vielen Einkaufsstraßen und –Zentren ist Frankfurt für Einkaufswütige ein wahres Paradies. Auf der Zeil, einer der umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands, wird ein hohes Shopping-Tempo angeschlagen. Es laden aber auch individuellere oder exklusive Einkaufsgegenden zum Shoppen ein. Hierzu zählen beispielsweise die Berger Straße, die Goethestraße und der Oeder Weg. Hier reihen sich Szenecafés, Restaurants, Biosupermärkte und charmante Läden aneinander.

Inmitten der geschäftigen Innenstadt finden sich zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten. Nicht nur auf den berühmtesten Sohn der Stadt, Johann Wolfgang von Goethe, ist man in Frankfurt stolz. Hier stehen auch der Kaiserdom und die Paulskirche, die Wiege der deutschen Demokratie. Seit über tausend Jahren ist der Römerberg Mittelpunkt der Stadt. Wer Frankfurt mit einer originellen Sightseeing-Tour erleben möchte, dem sei der Ebbelwei-Express, eine Tram-Rundfahrt, empfohlen. Auch das Kulturangebot reicht von Konzert, Oper und Musical bis hin zu Varieté und Kabarett. Neben den städtischen Bühnen wie der Oper sowie dem Schauspiel Frankfurt, gibt es auch Privattheater wie etwa das The English Theatre.

Oft wird unterschätzt, wie grün Frankfurt ist. Neben zahlreichen Grünflächen wie dem Grüneburg-, Günthersburg- und Holzhausenpark, hat Frankfurt zudem den größten Stadtwald der Republik. Der Grün-Gürtel, der Frankfurt komplett umschließt, bietet viele Grill- und Kinderspielplätzen. Gerade im Sommer ist er ein beliebtes Naherholungsgebiet inmitten der Großstadt.

Kulinarisch bleiben keine Wünsche offen

Auch kulinarisch hat Frankfurt einiges zu bieten. Typisch für die Stadt sind die Apfelweinwirtschaften. Hier trifft man sich in lockerer Runde zum Schoppe petze (Apfelwein trinken). Im Sommer sind die Innenhöfe der Lokale Solzer und Zur Sonne im nordöstlichen Stadtteil Bornheim besonders zu empfehlen. Dribbdebach lockt Sachsenhausen mit dem Stadtwald im Süden, dem Museumsufer und zahlreichen Geschäften, Restaurants und Feinkostläden rund um den Schweizer Platz. In diesem Stadtteil befinden sich auch die meisten urigen Apfelweinkneipen der Stadt, wie etwa Apfelwein Wagner oder das Fichtekränzi, die nebst Apfelwein auch deftige Frankfurter Küche anbieten. Ob Schnitzel mit grie Soß, Leiterchen oder Schäufelchen – für das leibliche Wohl ist gesorgt. Unser Tipp: Das Ebbelwoi Unser. Am Wochenende gibt es hier zum Ebbelwoi live Unterhaltung der ganz besonderen Art. Unbedingt ausprobieren.

Wem der Sinn nach internationaler Küche steht, hat in Frankfurt die Qual der Wahl. Von mediterran über asiatisch ist für jeden Geschmack etwas dabei. Ein Highlight ist das Restaurant Im Herzen Afrikas, wo landestypische Gerichte aus Eritrea ohne Besteck von einem gemeinsamen Teller verzehrt werden.

Party in Frankfurt

Auch für die Nachtschwärmer gibt es genügend Auswahl: Bars, Clubs und Discotheken gibt es in allen Stadtteilen wie Sand am Meer. Das Alex im Skyline Plaza ist vor allem im Sommer einen Abstecher wert. Egal, ob zum Frühstück mit Blick auf die Skyline oder zum Sundowner über den Dächern Frankfurts – für ein schönes Ambiente ist gesorgt. Für Cocktail-Liebhaber ist die Bar The Parlour die Adresse in Frankfurt – versteckt in einer kleinen Gasse befindet sich die Bar, bei der es kein Schild, keine Klingel und keine feste Karte gibt. Besucher dürfen sich also von den Künsten der Bartender überraschen lassen. Doch nicht umsonst wurde einer dieser jüngst zum besten Bartender Deutschlands gekürt. Aber auch die Bar ohne Namen am Eschenheimer Tor oder das Logenhaus sind beliebte Adressen.

Fester Bestandteil der Frankfurter Clubszene sind die After-Work-Partys, die natürlich auch fest im studentischen Terminkalender stehen. Eine Institution sind die Partynächte in Alt-Sachsenhausen. Ob Oberbayern, Irish Pub oder Ponyhof – wer es laut, günstig und zügellos mag, ist hier richtig. In der Innenstadt lockt das Gibson Partyhungrige mit kleinen Konzerten und verschiedensten DJs an. Aber auch der Velvet Club, die Batschkapp, das Zoom, das Travolta oder die Pik Dame sind bei Tanzwütigen beliebt. Freunde elektronischer Musik werden gut versorgt im Tanzhaus West oder im Robert Johnson – das allerdings auf der anderen Mainseite in Offenbach liegt.

Bild: kleinod analog / photocase.de

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