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Bild: misterQM / photocase.de

Semesterferien-Jobs: gut fürs Portemonnaie und den Lebenslauf

Redaktion

So stellt man sich gerne die Erholung nach einem stressigen Semester vor: 8 Wochen in der Hängematte mit einem kühlen Drink in der Hand und dem Meer vor der Nase. Leider ein Wunschtraum für die meisten Studenten. Die vorlesungsfreie Zeit ist gespickt mit Klausuren und diversen Abgabefristen von Haus- oder Projektarbeiten. Als wäre das nicht schon genug, müssen sich viele Studenten wegen eines vollen Vorlesungsplans Semesterferien-Jobs suchen, um das Studienbudget aufzubessern.

 

 

In den Ferien zu arbeiten, kann sich in vielerlei Hinsicht lohnen. Denn anders als während des Semesters profitieren Studenten in der vorlesungsfreien Zeit von einer teilweisen Befreiung der Sozialversicherung, Das gilt auch dann, wenn Sie mehr als 20 Stunden pro Woche arbeiten. Die Einkünfte sind also auch bei einer Vollzeitbeschäftigung von den Beiträgen in die Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosenversicherung befreit.

Es muss jedoch nicht unbedingt Babysitten oder Kellnern sein. Besonders sinnvoll ist ein Semesterferien-Job, wenn man damit gleichzeitig relevante Praxiserfahrung sammeln kann. So wie Eduardo: Er studiert Automotive Engineering im Master und verrät, warum es hilfreich ist, im Studium gelernte Skills direkt in der Praxis zu erproben. Er hat in den Semesterferien eine Prozessdokumentation für ein Unternehmen gemacht. Eine gute Vorbereitung für einen späteren Berufseinstieg in dem Bereich, wie er findet.

Wie lange hat Dein Projekt gedauert und was waren Deine Aufgaben?

Mein Projekt hat anderthalb Monate gedauert. Es war meine Aufgabe, verschiedene Abläufe einer Abteilung vereinfacht darzustellen und zusammenzufassen. Es handelte sich dabei um unterschiedliche Prozesse: Von der Prüfung von Pestiziden bis zu Feldversuchen war alles dabei. Meine Tätigkeit variierte stark je nach Aufgabenstellung. Ich war für die Abteilung Anwendungstechnik mit fünf Mitarbeitern zuständig. Diese gaben mir in persönlichen Interviews Informationen zu ihren Aufgaben und den zugehörigen Prozessen. Auch die allgemeine Datensammlung war eine meiner Hauptaufgaben, etwa zu Raumabmessung, zeitlicher Auslastung der Arbeitsplätze, Klimatisierung und sonstigen Anforderungen.

Wie waren Deine Arbeitszeiten?

Meine Arbeitszeiten hingen vorrangig von den Terminen der Interviews mit den Kollegen ab. Die Zeiten für die Interviews konnte ich mit den Mitarbeitern eigenverantwortlich organisieren. Ich habe mich da zeitlich nach ihnen gerichtet. Als Student bin ich ja flexibler als die meisten Festangestellten. Meist fanden die Gespräche nachmittags statt. Die Informationen habe ich im Anschluss zu Hause im Home Office bearbeitet. Da hatte ich dann eine freie Zeiteinteilung und nur eine konkrete Deadline, zu welcher ich die Ergebnisse vorzeigen musste. Insgesamt habe ich 60 Stunden für das Projekt gearbeitet.

Hast Du Dich gezielt auf diesen Semesterferien-Job beworben oder wurdest Du von univativ angesprochen?

Ich habe das Projekt in einer Online-Stellenbörse gesehen und mich gezielt darauf beworben.

Was hat Dich dazu bewogen, dieses Projekt zu machen?

Die im Projekt beschriebenen Aufgaben waren mir bereits aus dem Studium bekannt. Im Bachelor habe ich Produktionstechnik studiert, da war zum Beispiel die Prozessbeschreibung auch ein Vorlesungsthema. Ich wollte also in meinem zukünftigen Berufsfeld praktische Erfahrungen sammeln. Deswegen habe ich mich gezielt beworben. Aber auch finanzielle Gründe spielten natürlich bei der Suche nach einem Semesterferien-Job eine Rolle.

Hat das Projekt Deinen Erwartungen entsprochen?

Es war mein erstes Projekt, daher hatte ich keine besonders konkrete Erwartungshaltung. Ich habe vor Beginn des Projektes aber mit mehr Dokumentationen gerechnet und damit, eine viel größere Datenmenge durcharbeiten zu müssen. Im Großen und Ganzen hat das Projekt aber meinen Vorstellungen entsprochen. Ich wollte immer in die Richtung Unternehmensberatung gehen und mich auf Prozessabläufe spezialisieren. Daher hat das Projekt wirklich gut gepasst. Ich würde das Projekt gerne weitermachen. In meinem späteren Berufsleben möchte ich gerne als Hauptaufgabe Prozesse optimieren.

Was sind aus Deiner Sicht die Vorteile eines Semesterferienprojekts bei univativ gegenüber klassischen Ferienjobs wie z.B. in der Gastronomie oder Nachhilfe?

Eindeutig die praktische Erfahrung, die man in einem Projekt sammelt. Und dass man nach dem Studium etwas Relevantes im Lebenslauf vorweisen kann. Aber es ist auch deshalb sinnvoll, weil man einen realistischen Eindruck davon bekommt, wie das Berufsleben später aussehen wird. Ich denke, es ist sehr wichtig, schon während des Studiums Praxiserfahrung zu sammeln.

Wie hast Du die Betreuung während des Projekts empfunden?

Mein Betreuer von univativ war immer erreichbar, auch telefonisch. Mit den Kollegen und Ansprechpartnern vor Ort habe ich selbst in persönlichem Kontakt gestanden. Die Interviewpartner waren alle sehr entgegenkommend und haben meine Arbeit unterstützt. Im Unternehmen habe ich nach der Einweisung sehr selbstständig gearbeitet.

Würdest Du wieder ein Projekt über univativ absolvieren wollen?

Ich bin schon für zwei weitere Projekte eingeplant. Eines davon ist dem letzten recht ähnlich und hat auch mit Prozessbeschreibungen zu tun. Im anderen möchte ich Erfahrungen im Erstellen einer umfassenden Betriebsbeschreibung sammeln. Diesmal sind es keine Projekte während der Semesterferien, sondern parallel zu meinem Studium. Beide dauern voraussichtlich zwei Monate. Das bietet mir genügend Flexibilität für meine Planung, da ich bald mit meinem Master fertig bin.

Bild: misterQM / photocase.de

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