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univativ Co-Geschäftsführer Olaf Kempin

univativ Gesicht: Olaf Kempin, Gründer und Co-Geschäftsführer

Redaktion

In der Interviewreihe „univativ Gesichter“ erzählen verschiedene Protagonisten anlässlich des 20-jährigen Geburtstages von univativ aus ihrer persönlichen Perspektive über unsere Firmengeschichte und plaudern aus dem Nähkästchen. Als Gründer ist Olaf Kempin seit der Geburtsstunde von univativ an Bord – und hat so eine ganz besondere, persönliche Verbindung zum Unternehmen. Wir haben mit Olaf über die Entwicklung von univativ gesprochen, worauf er besonders stolz ist und wie er vom Studenten praktisch über Nacht zum Gründer und Geschäftsführer wurde.

ktionslogo für das univativ Firmenjubiläum mit dem Text "20 Jahre" und Konfetti

Ein bisschen Gold und Silber, ein bisschen Glitzer Glitzer: univativ feiert im Jahr 2018 sein 20-jähriges Firmenjubiläum

Olaf, wie ist univativ entstanden?

Aus einer Idee von meinen beiden Kommilitonen und mir. Wir wollten bereits während des Studiums berufspraktische Erfahrung sammeln und die theoretische Hochschulausbildung „mit Leben füllen“. Und natürlich die notorisch klamme Studentenbörse auffüllen! Genau das haben wir dann auch gemacht: Bis zum Ende des Studiums haben wir selbst in Projekten gearbeitet. Wir begleiteten große SAP R3 Einführungen bei der damaligen Hoechst AG in Frankfurt. univativ ist also gewissermaßen aus einem – erfolgreich verlaufenen – Selbstversuch entstanden.

Wann hast Du realisiert, dass die Geschäftsidee tatsächlich größeren Erfolg haben könnte?

Ungefähr zwei Jahre nach unserem ersten Auftrag hatten wir schon knapp 50 Mitarbeiter, vorwiegend Kommilitonen. Das war der Zeitpunkt, zu dem wir drei Gründer unser Studium abschlossen und da wurde uns bewusst, dass es einen interessanten Markt für unser Geschäftsmodell gibt. Auf der einen Seite benötigen Unternehmen smarte, flexible und preisgünstige Unterstützung für die erfolgreiche Umsetzung ihrer Projekte oder den reibungslosen Ablauf ihres Tagesgeschäftes. Auf der anderen Seite gibt es die engagierten Studenten, die, statt abends in der Kneipe oder im Café zu jobben, lieber ihre im Studium gewonnenen Erkenntnisse im berufsnahen Praxisumfeld erproben wollen. univativ bringt beides zusammen und schafft im wahrsten Sinne eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Unser Konzept war zu dem Zeitpunkt praktisch ein Selbstläufer, das zeigte auch die entsprechende Nachfrage.

Wie war univativ beim Start, was hat sich bis heute verändert?

Als univativ noch viel kleiner als heute war und wir Gründer an vorderster Front im Einsatz waren, da wussten wir über jeden Vorgang im Unternehmen Bescheid, kannten alle Mitarbeiter und Kunden und jeder konnte quasi aus dem Stand für den anderen einspringen. Und wenn der PC nicht lief, oder der Drucker nicht druckte, dann war selbst Handanlegen angesagt. Heute nennt man das wohl Startup-Kultur. Mit dem Wachstum hat sich unser Aufgabenbereich und auch die ganze Organisation geändert, wir haben neue Strukturen und Prozesse geschaffen. Heute sprechen wir nicht mehr nur von einer Firma mit zwei oder drei kleinen Büros, sondern von einer internationalen Unternehmensgruppe mit 19 Standorten. Während früher alles von uns Gründern abhing, haben wir heute eine großartige Mannschaft, die in der Lage ist, die täglichen Herausforderungen mit Professionalität und Routine zu meistern. Das gibt mir ein sehr gutes Gefühl!

Was waren Stolpersteine auf diesem Weg?

Das Platzen der Dotcom-Blase im März 2000 war eine echte Bewährungsprobe für univativ. Damals war es so, als hätte man das Telefon abgestellt. Und das für ein halbes Jahr. In dieser Zeit rief kein Kunde mehr an und es gab keine einzige neue Anfrage. Da mussten wir alle den Gürtel enger schnallen und uns überlegen, wie wir an neue Kunden kommen. So entstand die Idee, eine Vertriebsmannschaft aufzubauen. Eine gute Entscheidung, denn so schafften wir es innerhalb weniger Monate das Ruder wieder umzulegen und den Krisenmodus zu beenden.

Hat Dir univativ schon schlaflose Nächte bereitet?

Ja, natürlich – man steckt da schon mit sehr viel Herzblut drin. Glücklicherweise waren es aber nicht allzu viele …

Was macht univativ für Dich aus?

Das Besondere an univativ ist, dass wir vielen jungen Menschen eine Chance bieten, bereits während ihres Studiums Einblicke in die Abläufe großer Unternehmen und Projekte zu erlangen. Und zwar nicht als „Praktikant“, sondern auf Augenhöhe mit dem Kunden und anderen Beratern. Neben der persönlichen Weiterentwicklung bieten wir auch eine Orientierung für den weiteren beruflichen Werdegang.

Was ist das Schöne an Deinem Job?

Das Schöne an diesem Job ist, dass er viele Gestaltungsmöglichkeiten bietet und es nie langweilig wird. Dafür bin ich sehr dankbar.

Würdest Du trotzdem gerne mal einen anderen Job machen und wenn ja, welchen?

Ja. Da ich leidenschaftlicher Hobby-Pilot und großer Afrika-Liebhaber bin, würde ich gerne mit einem afrikanischen Buschpiloten Rettungs- und Versorgungsflüge machen, um Menschen zu helfen und neue fliegerische Erfahrung zu sammeln.

Mann mit zwei Fahrrädern

Sportlich unterwegs zur Sommerparty: 2009 feierte univativ im Hüttchen der TU Darmstadt

Bitte erzähle uns doch eine Anekdote aus 20 Jahren univativ!

Im Jahr 2001 haben wir mit Karlsruhe unser erstes Büro außerhalb von Darmstadt eröffnet. Und prompt erhielten wir eine sehr kurzfristige Anfrage eines neuen Kunden aus der Region nach einem mehrköpfigen Team. Passende Kandidaten hatten wir allerdings noch keine in unserer Datenbank! Da sind wir schnell in den Baumarkt gefahren, haben Leisten und Bretter besorgt, gelb angestrichen und fertig war der erste DIY univativ-Stand! Da hat sich auch das Ingenieursstudium ausgezahlt ;-). Damit haben wir uns dann auf den Campus der Hochschule in Karlsruhe gestellt und Interessenten für den Job gesucht – und gefunden! Wenige Tage später konnte das Team beim Kunden starten und es wurde tatsächlich ein sehr erfolgreiches Projekt!

Was glaubst Du ist der Grund für 20 Jahre Erfolg von univativ?

Ich glaube, wir haben alle hart gearbeitet und darüber hinaus hat die Geschäftsidee von univativ über all die Jahre nichts von ihrem Charme verloren.

Welche Herausforderungen und Chancen siehst Du für univativ in der Zukunft?

Ich sehe für univativ sehr gute Wachstumschancen im In- und Ausland, denn ich gehe davon aus, dass es auch weiterhin einen Markt für unsere Geschäftsidee geben wird. Allerdings dürfen wir uns nicht auf unseren Erfolgen ausruhen, sondern müssen ständig überlegen, wie wir unser Geschäftsmodell (und uns selbst) weiterentwickeln, damit wir den zukünftigen Anforderungen gerecht werden. Ein großes Stichwort in diesem Zusammenhang ist die Digitalisierung. Als univativ entstanden ist, haben wir unsere Jobs ans Schwarze Brett in der Mensa gehängt, mit einer Telefonnummer zum Abreißen. Heute läuft der Bewerbungsprozess von der Ausschreibung bis zur Kandidatenvorstellung vorwiegend digital ab. Bisher werden die meisten Vorstellungsgespräche persönlich geführt. Aber werden sie das auch morgen? Wer diese Fragen als Erster richtig beantwortet, macht das Rennen!

Worauf bist Du besonders stolz?

Besonders stolz bin ich auf die mittlerweile über 1.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die bei univativ, provativ und next level vor Ort und bei unseren Kunden im Einsatz sind. Einige von uns kennen sich noch aus Studienzeiten und alle haben seither leidenschaftlich am Erfolg des Unternehmens gearbeitet. Das finde ich sehr bemerkenswert!

Was sind Deine Zukunftspläne für univativ?

Ich wünsche mir, dass univativ auch in den nächsten 20 Jahren erfolgreich ist, die Mitarbeiter zufrieden sind und stolz darauf, Teil dieses Unternehmens zu sein.

Danke für das Gespräch!

Redaktion

Die univativ Redaktion gewährt Einblicke hinter die Kulissen von univativ-Mitarbeitern, Studenten, Absolventen und Unternehmen. Das Redaktionsteam freut sich immer über Neuigkeiten, Anregungen, Lob und Kritik.

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